Branntkalk CaO 92% — Basischer Flussbildner für Schlackebildung und Entschwefelung
Hochreaktiver Branntkalk CaO ≥92% für BOF- und EAF-Schlackebildung, Entschwefelung und Phosphorentfernung. Kontrollierte Körnung und niedriger Schwefelgehalt.
Technisches Calciumcarbid CaC₂ zur Roheisenentschwefelung und Stahlraffination. Hohe Gasausbeute, niedriger Phosphorgehalt, kontrollierte Körnung für zuverlässige Einblasleistung.
Calciumcarbid (CaC₂) ist das am häufigsten verwendete Entschwefelungsmittel in der modernen Stahlherstellung und dient als primäres Reagenz zur Entfernung von Schwefel aus Roheisen vor der Sauerstoffstahlherstellung. Technisches Calciumcarbid für metallurgische Anwendungen enthält typischerweise mindestens 80% CaC₂, der Rest besteht aus Calciumoxid (CaO) und geringfügigen Verunreinigungen. Beim Einblasen in schmelzflüssiges Roheisen bei Temperaturen zwischen 1300°C und 1450°C reagiert Calciumcarbid mit gelöstem Schwefel zu festem Calciumsulfid (CaS) gemäß der Reaktion CaC₂ + [S] → CaS + 2C. Das Calciumsulfid ist unlöslich im schmelzflüssigen Eisen und schwimmt zur Schlacke-Metall-Grenzfläche auf, wo es in die Entschwefelungsschlacke aufgenommen wird. Unser hochwertiges Calciumcarbid wird nach strengen Spezifikationen mit konsistentem CaC₂-Gehalt, hoher Gasausbeute, kontrollierter Körnung und niedrigem Phosphorgehalt produziert.
Die Effizienz der Calciumcarbid-Entschwefelung hängt kritisch von zwei Materialeigenschaften ab: dem effektiven CaC₂-Gehalt und der Korngrößenverteilung. Der effektive CaC₂-Gehalt bestimmt die stöchiometrische Kapazität zur Schwefelentfernung — jedes Kilogramm reines CaC₂ kann theoretisch etwa 0,5 kg Schwefel entfernen. Die praktische Entschwefelungseffizienz hängt auch von der Gasausbeute ab, einem Maß für das freigesetzte Acetylen-Gasvolumen (C₂H₂). Die Acetylenblasen erzeugen turbulente Durchmischung an der Einblasstelle und vergrößern die Kontaktfläche zwischen CaC₂-Partikeln und gelöstem Schwefel. Material mit niedriger Gasausbeute deutet auf Degradation durch Feuchtigkeitsexposition hin.
Die Korngrößenkontrolle ist für zuverlässige Entschwefelungsoperationen ebenso wichtig. Einblasfähiges Calciumcarbid wird typischerweise zwischen 0,2 mm und 2,0 mm gekörnt. Zu feine Partikel (<0,1 mm) werden vom Abgassystem mitgerissen, bevor sie reagieren können. Zu grobe Partikel (>2,0 mm) sedimentieren zu schnell und erreichen keine ausreichende Dispersion. Unsere optimale Korngrößenverteilung balanciert Förderbarkeit mit ausreichender Verweilzeit und Dispersion im Roheisenbad.
Die Qualitätskontrolle bei der Calciumcarbid-Beschaffung umfasst: effektiven CaC₂-Gehalt (≥80%), Gasausbeute (≥295 L/kg), Korngrößenverteilung (D10 >0,1 mm, D90 <2,0 mm), Phosphorgehalt (≤0,02%) und Feuchtigkeitsgehalt (<0,5%). Calciumcarbid ist hygroskopisch und reagiert exotherm mit Luftfeuchtigkeit, daher ist eine ordnungsgemäße Lagerung in versiegelten, feuchtigkeitsdichten Behältern unerlässlich.
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Hochreaktiver Branntkalk CaO ≥92% für BOF- und EAF-Schlackebildung, Entschwefelung und Phosphorentfernung. Kontrollierte Körnung und niedriger Schwefelgehalt.
Vorgeschmolzene synthetische Raffinationsschlacke mit optimierter CaO-Al2O3-SiO2-CaF2-Chemie für hocheffiziente Entschwefelung, Entphosphorung und Einschlussabsorption in der Pfannenmetallurgie. Konstruiert für schnelle Schlackenbildung und gleichbleibende Raffinationsleistung.
Konstruiertes Multikomponenten-Desoxidationsmittel, das aktives Aluminium und Silizium in optimierten Proportionen für eine umfassende Stahldesoxidation kombiniert. Bietet synergistische Desoxidationsleistung, die einzelnelementige Desoxidationsmittel bei verbesserter Stahlreinheit übertrifft.