Anwendungen
Winderhitzer von Hochöfen und Torpedopfannen-Auskleidungen, wo Temperaturen regelmäßig 1400 °C überschreitenPermanente Auskleidungsschichten von Stahlgießpfannen und Verteilern zur Wärmedämmung und Aufnahme von StahlschmelzenBrenn- und Übergangszonen von Zementdrehöfen mit Anforderungen an Beständigkeit gegen Alkali- und KlinkerangriffRegenerator-Kammern und Gewölbeabschnitte von Glasschmelzwannen, die Schmelzgutstaub und Hochtemperaturwechseln ausgesetzt sind
Hochtonerdesteine sind das bewährte feuerfeste Material für Hochtemperatur-Industrieöfen in der Stahl-, Zement-, Glas- und Petrochemieindustrie. Hergestellt aus hochwertigen Bauxit- und Tonerderohstoffen, erreichen diese Steine Al₂O₃-Gehalte von 55 % bis über 80 % und bieten eine Feuerfestigkeit, die durchgehend über 1770 °C liegt. Diese herausragende thermische Leistung macht sie zur bevorzugten Wahl für Ofenzonen, in denen Temperaturen regelmäßig 1400 °C überschreiten und Beständigkeit gegen sowohl saure als auch basische Schlacken erforderlich ist.
In der Stahlerzeugung dienen Hochtonerdesteine als primäres Auskleidungsmaterial für Winderhitzer von Hochöfen, wo sie zyklischen Erhitzungen auf 1300–1450 °C standhalten und dabei über Kampagnenzeiträume von 15–20 Jahren ihre strukturelle Integrität bewahren. Der hohe Tonerdegehalt der Steine bildet bei Betriebstemperaturen eine stabile Korundphase (α-Al₂O₃), die eine überlegene Beständigkeit gegen die in der Eisen- und Stahlproduktion auftretenden silikathaltigen Schlacken bietet. Die niedrige offene Porosität, typischerweise unter 22 %, begrenzt das Schlackeneindringen und schützt die Steinstruktur vor chemischem Abbau.
Qualitätskontrolle ist in der feuerfesten Steinproduktion von entscheidender Bedeutung. Jede Charge durchläuft umfassende Prüfungen, einschließlich Röntgenfluoreszenzanalyse (XRF) zur Überprüfung der chemischen Zusammensetzung, Quecksilberdruckporosimetrie zur Charakterisierung der Porenstruktur sowie Heißbiegefestigkeitsprüfungen bei erhöhten Temperaturen. Unsere Hochtonerdesteine werden mit kontrolliertem Pressdruck von 150–300 MPa gefertigt und anschließend bei 1550–1650 °C gesintert, was gleichmäßige Dichte, Festigkeit und mineralogische Phasenentwicklung gewährleistet. Das Ergebnis ist ein feuerfestes Auskleidungsprodukt, das vorhersehbares Leistungsverhalten, verlängerte Kampagnenzeiten und reduzierte Gesamtbetriebskosten für Ofenbetreiber bietet.
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